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Oderteich Harz 360

…oder 3 Verrückte und eine Handvoll Rehe.

 

prevEin wenig verrückt muss man sicherlich sein, wenn man sich unter der Woche des Nachts in den dunklen Wald aufmacht während die meisten Mitmenschen schlafen und nach Hause kommt wenn Andere aufstehen.
Dafür wurden Ralf, Jürgen und ich mit purer Natur und einem umwerfenden Sternenhimmel belohnt. Und das kann auch sehr erholsam sein. Alles spontan richtig gemacht.

Die südliche Gegend um den Oderteich im Harz ist eine sehr dunkle Region und bot uns top Bedingungen um die Milchstraße zu fotografieren. Wenn man am Parkplatz von einer Gruppe Rehe begrüßt wird merkt man, dass hier zu der Zeit nicht sehr viel Durchgangsverkehr herrscht.
Der Weg zum See ist kurz, aber teilweise durch viele umgestürzte Bäume versperrt. Wir folgten einfach einem weiteren Reh, das uns etwas behilflich war.
Am Seeufer wunderten wir uns etwas beim Anblick des Wassers. Auf der Oberfläche zogen sich Schwaden aus gelbem Pollenstaub, zu der Jahreszeit und den vielen Fichten aber sicherlich ein normaler Zustand.

Alles in allem wiedermal eine kurze Nacht mit wenig Schlaf. Allerdings bietet sich so eine gute Wetterlage mit dem späten Mondaufgang leider nicht sehr häufig. Im Juni und Juli werden die dunklen Stunden hier im Norden auch wieder so kurz, dass es quasi nicht möglich wird solche Aufnahmen zu machen.


Für die Technikinteressierten:

Das Bild besteht aus 44 Fotos und ist ein 5 reihiges Panorama. Fotografiert mit einer Sony a7s, 28mm, f2.8, ISO10000 und jeweils 13s Belichtung. Ich nutze dafür einen Nodalpunktadapter von Roundabout NP auf einem Manfrotto 055 Carbon Stativ.

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